Darauf haben sich alle bei MOOG schon lange gefreut: Am 2. Juni hat die MOOG Partnerschaftsgesellschaft im Wiest Audi Zentrum Darmstadt ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Vor mehr als 250 Gästen nahmen wir aber auch Abschied von unserer geschätzten Kollegin und langjährigen Gesellschafterin Luise Gerischer, die nach 33 Jahren MOOG-Zugehörigkeit in Ruhestand gegangen ist.
Mandanten, Kooperationspartner, Mitarbeiter und Freunde der Kanzlei erlebten einen unterhaltsamen und mit kleinen Überraschungen garnierten Sommerabend auf dem Außengelände und in der Ausstellungshalle des Autohauses. In ihren launigen Grußworten zeichneten unsere Gesellschafter das Bild unserer dynamischen Firmengeschichte von den Anfängen des Familienunternehmens bis zur heutigen Partnerschaftsgesellschaft – und gaben dabei immer wieder kleine Anekdoten preis. So hat auch unsere Kanzlei, die heute mit 14 Partnern und 150 Mitarbeitern zu den größten Wirtschaftskanzleien Südhessens gehört, einmal klein angefangen. „Wir betreuen jedes Jahr mehr als 5.000 Mandanten“, sagte MOOG-Gesellschafter Dirk Langner bei der Begrüßung und ordnete ein, „dies vor dem Hintergrund, dass alles im Wohnzimmer begann“. Nach der „Geburtsstunde“ 1948 sei Firmengründer Otto Moog noch mit dem Vespa-Roller zu Mandanten gefahren – auf dem Sitz hinter ihm: die Sekretärin mit Schreibmaschine.
Einen historischen Bezug stellte auch der Ort unserer Feier her: Die Wiest-Autohäuser gehörten neben dem Krämer Getränkefachhandel in Alsbach-Hähnlein zu unseren ersten Mandanten. Im Dialog mit Dr. Tobias Moog und seinem Gesellschafter-Kollegen Peter Degel tauschten Wiest-Seniorchef Bert Nitsche und Ralf Krämer auf der Bühne so manche Erinnerung an alte Zeiten aus – brachten mit ihren Schilderungen aber immer wieder die Prinzipien zum Ausdruck, die damals wie heute die Geschäftsbeziehungen von MOOG prägen: persönliche Nähe und Vertrauen.
Langner begrüßte auch Ilona und Dr. Rüdiger Moog, die als Rechtsanwältin beziehungsweise Steuerberater und Rechtsanwalt 1981 in die Kanzlei eingetreten waren. Ein Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte, der das ursprüngliche Steuerberatungsangebot um Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung erweiterte und damit die Entwicklung zur Steuer- und Anwaltskanzlei einleitete.
Eine der ersten neu gegründeten Kanzleien in den neuen Bundesländern
Ein weiterer Blick in die Historie erinnerte an 1990: Noch vor der Währungsunion eröffneten wir eine Niederlassung im sächsischen Freiberg – eine der ersten neu gegründeten Kanzleien in den neuen Bundesländern. 2011 das Jahr mit den meisten Veränderungen in unsere Geschichte: Mit Dresden kam ein weiterer Standort hinzu und am Stammsitz fusionierte MOOG mit der Darmstädter Kanzlei Schmunk Haase Leber.
2017 erweiterte das Notariat unser Spektrum, das seither alle Vorteile des Multidisziplinären vereint, getreu dem MOOG-Leitspruch: „Von der Vielfalt profitieren“. Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Kollegenteam wird den vielen sensiblen Schnittstellen zwischen den Disziplinen gerecht, die heute nicht mehr scharf zu trennen sind.
Wir wachsen weiter und sind als attraktiver Arbeitgeber sehr gefragt – allein 2022 kamen 25 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Team, dessen Gemeinschaftsleistung im Laufe des Abends mehrfach als Grundlage unseres Erfolgs genannt wurde. Angesichts der herausragenden Position, die MOOG heute in Südhessen und Mittelsachsen hat, sprach Gesellschafter Claus-Peter Stein von einem „Gefühl großer Dankbarkeit – im Blick zurück und mit großem Dank an die Mitgestalter“, unter anderen Ilona und Rüdiger Moog – und nicht zuletzt Luise Gerischer, die er mit einem wunderschönen Blumenstrauß, großem Respekt für ihre Leistungen für Kanzlei und Mandanten gleichermaßen und mit Wehmut verabschiedete. Unsere langjährige Kollegin zeigte sich dankbar, dass sie zur Entwicklung und zum Erfolg der Kanzlei beitragen durfte. Zu den Gästen sagte sie: „Ich sehe die MOOG Partnerschaftsgesellschaft sehr gut aufgestellt. Sie wird bleiben, was sie schon immer war: verlässlich, solide und der Partner an Ihrer Seite.“ Dem schloss sich Dirk Langner an und ergänzte: „Auch Ihrem Wachstum ist unser Wachstum zu verdanken.“


